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Tag der Stiftungen 2017

Auf Einladung des Zentrums für Stiftungen und Fundraising hat sich die Stiftergemeinschaft der Stiftung Menschen in Not und der Bischof-Stein-Stiftung am 1. Oktober zum Tag der Stiftungen 2017 getroffen. Neben Stifterinnen und Stiftern zählten auch Unterstützer und Vertreter der insgesamt 51 Treuhandstiftungen zu den Gästen.

Die Stiftergemeinschaft begann den Tag mit der Feier der Heiligen Messe im Trierer Dom und gestaltete den Gottesdienst mit. In seiner Begrüßung würdigte Domvikar Matthias Struth die Arbeit der Stiftungen. Er dankte den Stiftern und Spendern, die sich mit ihrem Engagement und ihren Gaben selbstlos um ihre Mitmenschen kümmerten.

Das anschließende Stifterfrühstück im Museum am Dom eröffnete Thomas Theis, Leiter des Zentrums für Stiftungen und Fundraising und geschäftsführender Vorstand der Stiftung Menschen in Not und der Bischof-Stein-Stiftung, mit einem Gedanken zur Feier des Erntedankfestes. Die Schöpfung zu bewahren, sei „ein Auftrag an uns alle, der nicht an Feld und Flur endet“. In der Arbeit der Stiftungen werde sichtbar, wie wertvoll Nothilfen für Menschen in schwierigen Lebenslagen, aber auch Initiativen zur Bildung und Begleitung von Kindern und Erwachsenen auf ihrem Weg zum Glauben seien.

Weihbischof Franz Josef Gebert, stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Menschen in Not, dankte den Anwesenden für ihren selbstlosen Einsatz. Als Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands beobachte er, wie dringend es karitative Angebote wie die Lebens- und Sozialberatung, Sucht- und Schuldnerberatung oder die Tafeln brauche. Die finanzielle Unter¬stützung durch die Stiftungen sei daher wichtig, um diese Hilfen auch in Zukunft gewähren zu können. Stiftungen übernähmen damit Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und für den Dienst am Nächsten.

Mit einem Blick hinter die Kulissen des Museums am Dom endete der Tag der Stiftungen. Museumsdirektor Markus Groß-Morgen führte in die Historie des Museums ein. Dabei verwies er auf die Parallelen zum Stiftungswesen. Von Beginn an hätten Stifter das Museum etwa mit Kunstwerken bedacht. Auch Neuerwerbungen zeitgenössischer Kunst, zum Beispiel aus Nachlässen von Trierer Familien oder aus dem Kunsthandel, wurden gezeigt. Im Raum für Museumspädagogik konnten die Teilnehmenden am Beispiel einer Marienfigur aus dem 13. Jahrhundert lernen, wie eine Bildhauerin derzeit eine Kopie dieser Figur aus Holz fertigt. Im Magazin des Museums wurde deutlich, welche beeindruckenden Erkenntnisse der Einsatz von Naturwissenschaft und Hightech bei der Restaurierung liefert. Seit 30 Jahren arbeitet das Museum schon daran, seine „Schätze“ nicht nur zu bewahren, sondern sie zu erforschen und deren Bedeutung möglichst über Generationen hinweg zu vermitteln.



Spenden


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