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Hinweise auf Fördermittel und -programme anderer Träger

Förderprogramm "Kirchturmdenken. Sakralbauten in ländlichen Räumen: Ankerpunkte lokaler Entwicklung und Knotenpunkte überregionaler Vernetzung".

Sofortprogramm aus Bundesmitteln mit bis zu 75 % Förderung für Maßnahmen bis 31.12.2021

Aus Mitteln des Bundesprogramms „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) die Maßnahme "Kirchturmdenken. Sakralbauten in ländlichen Räumen: Ankerpunkte lokaler Entwicklung und Knotenpunkte überregionaler Vernetzung“ im Rahmen des Programms „Kultur in ländlichen Räumen".

Ziel dieses Soforthilfeprogramms ist es, (ehemalige) Sakralbauten und Klosteranlagen u.a. als wichtige lokale Erinnerungsorte, Kulturdenkmale oder als lebendige Orte der Kulturvermittlung und der kulturellen Bildung zu etablieren bzw. zu stärken.

In erster Linie werden konsumtive Maßnahmen gefördert. Investive Maßnahmen wie Renovierungen, Restaurierungen oder bauliche Maßnahmen sind weitgehend ausgeschlossen. Die Förderhöhe ist auf max. 75 % der förderfähigen Kosten und bis max. 25.000 Euro pro Antragsteller begrenzt. Die Maßnahme muss spätestens am 31.12.2021 beendet sein. Für bereits begonnene Vorhaben werden keine Fördermittel gewährt.

„Gefördert werden können:

  1. eine auf die anzusprechenden Zielgruppen zugeschnittene Aufbereitung der Bau- und Ausstattungsgeschichte sowie der heimat- und sozialgeschichtlichen Bedeutung des (ehemaligen) Sakralbaus (Broschüre, Audioguide, Podcast, Video, Website bzw. Beitrag zu einer geeigneten lokalen oder regionalen Website o.Ä.) sowie die erforderliche Recherche hierfür
  2. die Durchführung von Veranstaltungen vor Ort, die
    a) entweder explizit der Denkmalvermittlung dienen oder bei denen die Denkmalvermittlung verknüpft wird mit anderen Formen eines ortsangemessenen Kulturangebots → Beispiele könnten Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Schreibwerkstätten sein,
    b) der Kulturvermittlung dienen → wie etwa durch Vorträge bzw. Vortragsreihen oder Seminare
    c) der kulturellen Bildung dienen → wie etwa mit der Durchführung oder Präsentation von entsprechenden Projekten – zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Kulturbüros, Kindertagesstätten, Schulen, Jugend- oder Senioreneinrichtungen, Volkshochschulen oder anderen Weiterbildungsträgern. "

Antragsberechtigt sind juristische Personen des Privatrechtes und juristische Personen des öffentlichen Rechts, die Träger von Sakralbauten und Klosteranlagen (auch entwidmet oder profaniert) in Gemeinden bis max. 20.000 Einwohnern sind. Dazu zählen auch Organisationen wie Kirchbau- oder Heimatvereine, wenn sie mit Zustimmung des jeweiligen Trägers, z. B. der Kirchengemeinde, agieren.

Weitere Informationen unter https://widersense.org/trafo-ggmbh/kirchturmdenken/