Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies. Zur Reichweitenmessung der Seiten nutzen wir eine anonymisierte Statistik, die keine personenbezogenen Rückschlüsse auf Sie zulässt. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Miteinander für die guten Zwecke unserer Kirche

Stiften und Spenden im Bistum Trier

Förderprogramm "Kirchturmdenken 2.0"

Bis zu 25.000 Euro Förderung für Projekte bis 31.12.2022 möglich.

Auch in diesem Jahr fördert  das Programm "Kirchturmdenken 2.0“  Projekte, die Kirchen, Klosteranlagen und sakrale Gebäude erlebbar machen.

Das Förderprogramm hat im Jahr 2021 bereits 78 Projekte in ganz Deutschland unterstützt, darunter das "Kulturkapellen-Netzwerk im Trierer Land".

Ziel dieses Soforthilfeprogramms ist es, (ehemalige) Sakralbauten und Klosteranlagen u.a. als wichtige lokale Erinnerungsorte, Kulturdenkmale oder als lebendige Orte der Kulturvermittlung und der kulturellen Bildung zu etablieren bzw. zu stärken. Förderungen von max. 75 % der förderfähigen Kosten und bis max. 25.000 Euro pro Antragsteller sind möglich. weiterlesen

Save the Date - Stiftertag am 10.10.2022

Herzliche Einladung zum Gottesdienst in der Krankenhauskapelle des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier, zelebriert von dem Direktor des Diözesan-Caritasverbandes, Herrn Domkapitular Benedikt Welter, um 16.00 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Stiftungsgemeinschaft im Bistum Trier hilft den Opfern der Flutkatastrophe

Jahrestag der Flutkatastrophe

Vor einem Jahr hat die verheerende Flut im Ahrtal, in Teilen der Eifel und Trier mehr als 100 Frauen, Männer und Kinder getötet, Überlebende und Angehörige traumatisiert sowie Existenzgrundlagen zerstört. 

Auch die Stiftungsgemeinschaft im Bistum Trier hilft den Opfern der Flutkatastrophe. Von den rund 1,29 Mio. Euro Spenden, welche die verschiedenen Stiftungen zugunsten der Fluthilfe erhalten haben, sind rund 850.000 Euro auf den Weg gebracht worden. Bereits unmittelbar nach den schweren Unwettern hat die Stiftung Menschen in Not mit dem Bistum Trier und dem Diözesancaritasverband einen gemeinsamen Fluthilfefonds errichtet. In der Akutphase hat die Caritas-Stiftung „Zeichen der Hoffnung“ die finanziellen Soforthilfen des örtlichen Caritasverbands Trier unterstützt und so den Betroffenen speziell in der Region Trier geholfen. Die St. Laurentius- Stiftung Ahrweiler beteiligt sich an einem Kooperationsprojekt der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und wird damit einen Beitrag zum Wiederaufbau leisten.

Auch die Stiftungen zielen beim Einsatz der Spendenmittel auf langfristige Hilfen in den betroffenen Flutgebieten ab.

Flutfilm: "Da sind Menschen, die Dir helfen"

Ein Film der Caritasverbände der (Erz-)Bistümer Aachen, Essen, Köln, Paderborn, Trier

Hilfsfonds für Geflüchtete

Stiftung Menschen in Not stellt 20.000 Euro bereit und ruft zu Spenden auf

Die Stiftung Menschen in Not – Caritas-Stiftung im Bistum Trier setzt einen Hilfsfonds für Geflüchtete auf, die ins Bistum Trier kommen. 20.000 Euro hat die Stiftung bereits für zügige Hilfen eingestellt.

Die Mittel des Hilfsfonds sollen staatliche Hilfen für Geflüchtete ergänzen und werden über die örtlichen Caritasverbände, Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen im Bistum Trier bereitgestellt. Die Stiftung Menschen in Not bittet um Spenden, um weitere Hilfen für geflüchtete Menschen, insbesondere aus der Ukraine, bereitstellen zu können. weiterlesen

Alleinerziehende Mutter: Trotz Ausbildungsplatz kein Anspruch auf staatliche Hilfe

Wie der SkF und die Stiftung Menschen in Not einer jungen Mutter aus dem Kamerun helfen

Saarbrücken – Nach einem anstrengenden Tag im Krankenhaus freut sich Gabriella N. (Name geändert) auf Zeit mit ihrer einjährigen Tochter. Wenn diese schläft, hat N. jedoch keinen Feierabend: Dann lernt die alleinerziehende Mutter, die im dritten Jahr ihrer Ausbildung zur Pflegefachkraft bei der SHG Klinik Völklingen ist, noch für die Prüfungen an der Pflegeschule, macht Hausaufgaben und muss sich um den Haushalt kümmern. Zu diesem ungeheuren Kraftakt kommen finanzielle Sorgen. Aufgrund ihres Aufenthaltstatus – N. hat ein Visum für ausländische Studierende – hat die junge Frau aus dem Kamerun keinen Anspruch auf staatliche Leistungen wie Hartz IV, Elterngeld oder Wohngeld – obwohl sie als Auszubildende wie jeder Arbeitnehmer Sozialabgaben zahlt. Hilfe bekommt die junge Mutter vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) sowie der Caritas-Stiftung Menschen in Not des Bistums Trier. weiterlesen

"100 Jahre St. Helena-Schule"

Schulchronik zeigt Fachschule im Spiegel von Zeit und Profession

Im Jahr 2021 besteht die älteste sozialpädagogische Fachschule Triers und der weiteren Region, die heutige St. Helena-Schule, Höhere Berufsfachschule Sozialassistenz und Fachschule für Sozialwesen, genau 100 Jahre. Zum dreifachen Jubiläumsjahr – 100 Jahre Gründung, 75 Jahre Wiedereröffnung nach dem Schulverbot und 50 Jahre Trägerschaft Bistum Trier – ist nun eine umfassende, illustrierte Buchpublikation mit dem Titel „100 Jahre St. Helena-Schule Trier. Eine Fachschule im Spiegel von Zeit und Profession“ erschienen. Die Bischof-Stein-Stiftung hat die Drucklegung mit einem Förderzuschuss unterstützt. weiterlesen

Stiftungsgremien bilden sich fort

Basisseminar führt in wichtige Themen des Stiftungswesens ein.

Über 30 Vertreterinnen und Vertreter der Stiftungsgremien sowie Stifterinnen und Stifter der privaten und institutionellen Treuhandstiftungen aus den beiden Dachstiftungen Stiftung Menschen in Not und Bischof-Stein-Stiftung haben im Rahmen eines ganztägigen Basisseminars ihre Kenntnisse zum Stiftungswesen erweitert. weiterlesen

Jeder Mensch kann unverschuldet in eine Situation kommen, in der er auf schnelle Hilfe in Form einer finanziellen Unterstützung angewiesen ist.

Stiftung Menschen in Not unterstützt bei Umzug aus gesundheitlichen Gründen

Die Stiftung Menschen in Not unterstützt nicht nur Projekte, um Menschen in Notsituationen und prekären Lagen zu helfen, sondern unterstützt auch durch Einzelfallhilfen.

Über ein Beispiel für eine solche Einzelfallunterstützung, berichtet der Caritasverband Mosel-Eifel- Hunsrück e.V. weiterlesen

Essen auf Rädern - Ein Angebot für Senioren in der Verbandsgemeinde Weißenthurm

Stiftung Menschen in Not unterstützt das Projekt "Essen auf Rädern"

Seit mehr als 40 Jahren ermöglicht die Katholische Kirchengemeinde Weißenthurm mit "Essen auf Rädern" Senioren und kranken Menschen ein weitgehend unabhängiges Leben in den eigenen vier Wänden. Der Menüservice versorgt Kunden in den Gemeinden Kettig, Urmitz und der Stadt Weißenthurm mit einem warmen und preisgünstigen Mittagessen.

Den Presseartikel des Caritasverbands Koblenz finden Sie hier.

Caritas-Familienbüros sind viel genutzte Anlaufstellen

Zwischenbilanz des Modellprojektes belegt Wirksamkeit des neuen Hilfeangebotes

Rund ein Jahr nach dem Start im August 2020 ist das Modellprojekt „Caritas-Familienbüros“ eine stark nachgefragte Anlaufstelle. In einer Zwischenbilanz des auf zwei Jahre angelegten Projektes hob Professor Dr. Petra Mund von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB), die das Projekt wissenschaftlich begleitet, den Nutzen für Familien hervor: Die Beraterinnen in den Familienbüros in Andernach/Pellenz, Mayen, Sulzbach und im Rhein-Hunsrück-Kreis unterstützen Familien dabei, ihre sozialrechtlich verankerten Ansprüche auf familienpolitische Leistungen wahrzunehmen. Dadurch helfen sie, bürokratische Hürden abzubauen. Auf der Basis dieser Erkenntnisse fordern die Hochschule und die Caritas: „Familienbüros müssen als eigene Form der Beratungseinrichtung verstetigt und eine dauerhafte Finanzierung gesichert werden.“ weiterlesen

Gesundheitsfürsorge für Menschen ohne Wohnung

Stiftung Menschen in Not unterstützt Caritas-Anlaufstelle mit 5.000 Euro

Bereits seit vielen Jahren unterstützt die „Stiftung Menschen in Not – Caritas-Stiftung im Bistum Trier“ die Wohnungslosenhilfe des Caritasverbandes Koblenz. Die Anlaufstelle in der Koblenzer Neustadt 20 wird fast ausschließlich durch Eigenmittel und Spenden finanziert. Dank der regelmäßigen Förderung durch die Bistumsstiftung können den Menschen Jahr für Jahr wichtige gesundheitsfördernde Hilfen angeboten werden. So war die Freude groß, als Michaela Marx, Geschäftsführerin der Stiftung, sich persönlich über die Arbeit vor Ort informierte und einem symbolischen Spendenscheck über 5.000 Euro überreichte. weiterlesen

AMADERO-Stiftung – schau hin und hilf! - gegründet

„Schau hin und hilf!“

„Wir möchten Menschen in einer Notlage beistehen.“, erläuterten die Gründer der AMADERO-Stiftung – schau hin und hilf! –, was sie zur Errichtung ihrer Treuhandstiftung motiviert hat. Die Stiftung fördert die Versorgung, Bildung und Erziehung benachteiligter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener. Besonders geht es den Stiftern dabei um Menschen mit Behinderungen, Kranke, wohnungslose Menschen, alleinerziehende Mütter und von Armut betroffene Einzelpersonen, Familien und Kinder im Bistum Trier, vorwiegend in der Region Trier. Aber auch Hilfen in Ruanda, Kenia und Bolivien liegen ihnen am Herzen.

Dr. Birgit Kugel, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Menschen in Not, bedankte sich anlässlich der Gründungsfeier am 19. Juli bei den Stiftern. Auffällig sei die breite Palette gesellschaftlichen Engagements der Gründer. „Mit ihrer Stiftungserrichtung gestalten Sie ein Stück Zukunft, denn das von Ihnen gestiftete Geld bewahrt seinen Wert für kommende Generationen. In diesem Sinne setzt eine Stiftung ein besonderes Zeichen von Verantwortung.“, betonte Kugel. Die Stifter eröffneten diesen Menschen eine Zukunft und Hoffnung. Das sei eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe.

Die AMADERO-Stiftung – schau hin und hilf! - ist die 34. Treuhandstiftung unter dem Dach der „Stiftung Menschen in Not – Caritas-Stiftung im Bistum Trier“. Sie kann durch Spenden und Zustiftungen unterstützt werden. Spendenkonto: IBAN DE08 3706 0193 3017 0450 07, Pax Bank Trier.

Zusammenhalt durch digitale Teilhabe

Caritasverband Trier e.V. erhält 5.000 Euro für das Projekt "Digital to go"

Mit „Digital to go“ startet der Caritasverband Trier e.V. ein Projekt, dass die digitale Bildungs-Teilhabe benachteiligter Menschen verbessern soll. Das Förderprogramm der Caritas-Stiftung Menschen in Not im Bistum Trier unterstützt die Initiative mit 5.000 Euro. weiterlesen

Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung des Bundesverbands Deutscher Stiftungen

Stiftung Menschen in Not und Bischof-Stein-Stiftung zum zweiten Mal ausgezeichnet

Die Stiftung Menschen in Not - Caritasstiftung im Bistum Trier und die Bischof-Stein-Stiftung im Bistum Trier wurden im Rahmen des Digitalen Deutschen Stiftungstags 2021 erneut mit dem Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung des Bundesverbands Deutscher Stiftungen ausgezeichnet.

Das Siegel steht für Transparenz und Qualität in der Verwaltung von Treuhandstiftungen. Ein unabhängiger Vergabeausschuss prüft die Einhaltung von strengen Vergabekriterien und verleiht das Qualitätssiegel an Treuhänder, die ihre Kompetenz im Umgang mit der Verwaltung von Treuhandstiftungen in der Praxis unter Beweis gestellt haben.

Die beiden Dachstiftungen des Bistums erhalten diese Auszeichnung zum zweiten Mal in Folge und dürfen das Siegel nun für weitere drei Jahre führen. weiterlesen

Zentrum für Stiftungen und Fundraising

Miteinander für die guten Zwecke unserer Kirche

Die Hilfen und Dienste für Menschen in Not sind wichtig!
 

Stiftung Menschen in Not - Caritasstiftung im Bistum Trier

Damit junge Menschen Bildung, Halt und Orientierung erhalten.
 

Bischof-Stein-Stiftung im Bistum Trier

Mit Spendenprojekten kirchliches Leben lebendig halten.
 

Fundraisingberatung für kirchliche Einrichtungen

Meldungen

Sprechstunden rund um Vorsorge, Erbe, Stiftungen

Mittwochs von 15-17 Uhr telefonisch oder per Videokonferenz

Etwas Gutes für kommende Generationen tun und sein Geld für einen caritativen Zweck anlegen: Mit diesen Gedanken beschäftigen
sich Menschen beispielsweise, wenn sie ihr Testament festlegen oder eine Stiftung gründen. Das Thema wirkt auf den ersten Blick kompliziert und einige Möglichkeiten rund um das Stiften sind wenig bekannt.

Deshalb bietet das Zentrum für Stiftungen und Fundraising des Bistums Trier künftig Telefonsprechstunden rund um die Themen Vorsorge, Erbe, Stiftungen und Stifterdarlehen an. 

„Wir starten ab dem 28. April mit Sprechstunden mittwochs von 15 bis 17 Uhr, auf Wunsch natürlich auch per Videokonferenz. Wenn es die Pandemie-Situation wieder zulässt, bieten wir auch persönliche Besuche an“, erklärt Geschäftsführerin Michaela Marx. „Ein Schwerpunkt wird unsere Beratung zum Stifterdarlehen sein. Viele private Anleger kommen aktuell in die Situation, dass ihre Kreditinstitute Negativzinsen für Spareinlagen verlangen. Da bietet sich die Möglichkeit, unseren Stiftungen ein Darlehen zu gewähren, dessen Erträge den vorgeschriebenen guten Zweck der Stiftung erfüllen.“ Eigentümer des Darlehens bleibe der Darlehensgeber, der das Darlehen auch in voller Höhe zurückgezahlt bekomme, wenn er oder sie es wünsche. Erträge oder Steuervorteile habe man dadurch zwar nicht, aber die Ersparnisse würden von der Stiftung gewinnbringend angelegt, mit einer Bürgschaft der Pax-Bank abgesichert und Negativzinsen entfielen.

Weitere Informationen unter Telefon: 0651 147 195 73 oder E-Mail.

Förderprogramm 2022

Förderschwerpunkte auch in diesem Jahr fortgeschrieben

Das Förderprogramm der Bischof-Stein-Stiftung wird auch in 2022 fortgeschrieben. 

Schwerpunkte bleiben Projekte und Initiativen, in denen das Einüben neu entstehender netzwerkartiger Kooperationen in den neuen pastoralen Räumen sichtbar wird. Sowie Maßnahmen, die der Erprobung neuer Wege der Glaubenskommunikation, z. B in der Erwachsenenkatechese dienen. weiterlesen

„Wenn es euch später mal besser geht, vergesst die Armen nicht“

Magdalena Theobald wurde vor 15 Jahren Stifterin – mit einem bestimmten Ziel

Marpingen – Eine chronisch kranke Frau, die ihre Enkelin versorgt und Hilfe benötigt, Obdachlose, die in der „Wärmestubb“ in Neunkirchen Zuflucht finden, ein taubstummes Flüchtlingskind aus dem Kosovo, das in Deutschland ein Cochlea-Implantat eingesetzt bekommt, um wieder hören zu können: Not und Armut können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein und bleiben häufig vor der Öffentlichkeit verborgen. Magdalena Theobald aus Marpingen hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau hinzuschauen und wahrzunehmen, wo es Menschen an etwas fehlt – und wenn möglich, zu helfen. Vor 15 Jahren hat die 77-Jährige eine Stiftung unter dem Dach der „Caritas-Stiftung Menschen in Not im Bistum Trier“ gegründet, um dieses Ziel noch besser verfolgen zu können. weiterlesen

Am Anfang steht die intensive Beratung

Über Voraussetzungen und Wege zur Stiftung - Interview von "Paulinus"-Redakteurin Christine Cüppers mit Thomas Theis und Michaela Marx

Eine Stiftung zu gründen, will wohlüberlegt sein. Thomas Theis, Leiter des Zentrums für Stiftungen und Fundraising im Bistum Trier, und Geschäftsführerin Michaela Marx informieren im Gespräch mit "Paulinus"-Redakteurin Christine Cüppers über Voraussetzungen und Wege zur Stiftung.

Nachzulesen auch in der "Paulinus"-Ausgabe Nr. 40 vom 4. Oktober 2020


Was veranlasst Menschen heute, eine Stiftung gründen zu wollen?

Theis: Das ist sehr unterschiedlich und meistens auch sehr persönlich. Das kann ein Schicksalsschlag sein, den die Stifter selbst oder im Umfeld ihrer Familie erlebt haben. Manche stiften auch aus tief empfundener Dankbarkeit und aus dem Wunsch heraus, anderen, denen es nicht so gut ergangenen ist, zu helfen und etwas Gutes zu tun.

Marx: Es wenden sich aber auch immer häufiger Personen an uns, die keine Erben haben und sich deshalb um ihren Nachlass sorgen. Damit verbunden ist dann die Frage, wie sie mit dem Erbe auch über den Tod hinaus etwas Sinnstiftendes tun können.

Wenn der Gedanke besteht und sich gefestigt hat, wie kann es weitergehen? Wo und wie finden Interessierte Hilfe und Begleitung, wenn sie die Idee einer Stiftungsgründung verfolgen möchten?

Theis: Das geht am besten im persönlichen Gespräch. Wir beraten unverbindlich, kostenlos und vertraulich.Das kann auf Wunsch auch gerne bei den Stiftern zu Hause sein. Es ist uns wichtig, die Ideen, die Anliegen der Stifterinnen und Stifter zu verstehen und dann gemeinsam mit ihnen die passende Form für ihr Engagement zu finden.

Gibt es Voraussetzungen, die bei einer Stiftungsgründung erfüllt sein müssen? Ist eine Mindestsumme vorgegeben? Müssen rechtliche Schritte geklärt sein?

Marx: Die Errichtung selbst ist relativ schnell und einfach. Eine Satzung und ein Treuhandvertrag regeln die rechtlichen Dinge. Entscheidender sind die Überlegungen im Vorfeld. Dazu zählt auch, welche Zwecke und welche Wirkung die Stiftung später haben soll. Davon hängt letztlich ab, wie hoch das Grundstockvermögen der Stiftung sein sollte. Bei einer eigenen Treuhandstiftung sollte das schon ein Betrag in besonderer Höhe sein, um aus den Erträgen die gewünschten Effekte zu erzielen. Wir sehen in unserer Stiftungsgemeinschaft aber auch, wie Stiftungen mit Hilfe von Spenden und testamentarischen Zuwendungen wachsen und sehr wirksam werden können.

Welche Alternativen gibt es zur eigenen Stiftungsgründung, wenn jemand mit seinem Vermögen langfristig Gutes tun möchte?

Marx: Manchmal ist die Gründung einer eigenen Treuhandstiftung nicht gewünscht oder auch nicht ratsam. Wer die Arbeit unserer Stiftungen unterstützen möchte, kann das aber auch ganz klassisch über eine Spende tun. Auch Zustiftungen in  bereits bestehende Stiftungen sind möglich. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit eines Stifterdarlehens oder eines Stiftungsfonds.
Theis: Welche Form die passende ist, ob eine Zuwendung zu Lebzeiten oder testamentarisch erfolgt und wie ihr Beitrag dafür sorgt, dass Bildung, Caritas und Seelsorge im Bistum Trier zukunftsfähig bleiben, das erfahren Interessierte im Verlauf der Beratung.

www.paulinus.de

Bistum Trier sucht den besten Jugendgottesdienst

Bischof-Stein-Stiftung und Monsignore-Gammel-Stiftung fördern JugendGottesdienstAward

Die Bischof-Stein-Stiftung und die Monsignore Gammel-Stiftung unterstützen gemeinsam den JugendGottesdienstAward, ein Wettbewerb um kreative Konzepte für Jugendgottesdienste. Bis zum 1. Oktober haben interessierte Gruppen die Möglichkeit, sich am JugendGottesdienstAward im Bistum Trier zu beteiligen. weiterlesen

Kirche:Mobil! gestartet

Bischof-Stein-Stiftung unterstützt Bistumsprojekt mit 30.000 Euro

Püttlingen ­- „Wir wollen als Kirche bei den Menschen sein“, sagt Pastoralreferent Christoph Morgen. Zusammen mit Diakon Christoph Storb und Gemeindereferentin Carla Martin leitet er das Projekt „kirche:mobil!“ im Dekanat Völklingen. Die Bischof-Stein-Stiftung unterstützt dieses Pilotprojekt mit 30.000 Euro. Am 14. Februar fiel in Püttlingen der offizielle Startschuss für das Projekt.

Gemeinsam Gutes tun

Broschüre "Stiften im Bistum Trier" gibt Tipps

Hinter den über 60 Treuhandstiftungen, Stiftungsfonds und Stifterdarlehen der Stiftung Menschen in Not und der Bischof-Stein-Stiftung steht eine große Zahl an Menschen, die sich sehr für caritative und pastorale Anliegen in unserem Bistum einsetzen. Jede und jeder nach seinen persönlichen Möglichkeiten. Alle zusammen bilden sie eine beispielgebende, ermutigende Gemeinschaft!

Die Broschüre "Stiften im Bistum Trier" gibt einen ersten Einblick zum Thema "Stiften" und erläutert mögliche Formen des Engagements: von der Spende über testamentarische Zuwendungen bis hin zur persönlichen Stiftung.

"Stiften im Bistum Trier" gibt es hier als PDF im Download oder kostenlos als gedruckte Broschüre im Zentrum für Stiftungen und Fundraising, Kochstraße 2, 54290 Trier, Tel. 0651/145 195 70.

Das Zentrum für Stiftungen und Fundraising ist ein Arbeitsbereich im Bischöflichen Generalvikariat. Es berät Privatpersonen und katholische Institutionen in Fragen zum Stiften und Spenden.

Das Stiftungszentrum ist die Geschäftsstelle der beiden rechtlich selbständigen Stiftungen kirchlichen Rechts - der Stiftung Menschen in Not – Caritas-Stiftung im Bistum Trier und der Bischof-Stein-Stiftung. Sie begleitet auch die über 60 Treuhandstiftungen, Stiftungsfonds oder Stifterdarlehen dieser beiden Dachstiftungen. Unsere Stiftungsgemeinschaft schenkt seit vielen Jahren Hilfe für Menschen in Not und fördert die Bildung und Seelsorge in unserem Bistum und den benachteiligten Regionen unserer Welt.

Die Fundraisingstelle informiert, begleitet und qualifiziert Haupt- und Ehrenamtliche bei der Durchführung von lokalen Spendenprojekten und v.a. beim Aufbau der nötigen Strukturen. Dabei erfahren sie, dass Fundraising – als Dialog und Beziehungspflege mit den Menschen verstanden -  nicht nur Perspektiven in der Finanzplanung eröffnet, sondern auch ein interessantes Instrument bei der Entwicklung ihrer pastoralen Räume ist.